Wie sich Kreise schließen…

oder: vom Hipster zu Büchern über Steinskulpturen.

What is a Hipster?

Na entweder die Masse der Menschen, die sich in Williamsburg, Brooklyn, NYC auf der Straße tummeln (inclusive hochdekorativem Outfit, das nach Klischee mindestens 2nd- wenn nicht sogar 3rd-Hand sein muss). Lieblingssport ist der Hangover, direkt nach auf der Straße ‚chillen‘ und dem „Das-Hipstertum-niemals-zugeben“. Ein Lebensstil der Seinesgleichen sucht und sich Plätze und Herzen in der Unterhaltungsindustrie frei macht. Hier ein Rückblick auf das auf Funk und Fernsehn bekannte Event des Jahres 2007.

Oder aber sind es doch die Hipster qua Definition: „The hipster adopted the lifestyle of the jazz musician, including some or all of the following: dress, slang, use of cannabis and other drugs, relaxed attitude, sarcastic humor, self-imposed poverty, and relaxed sexual codes“. Mit beschaulichen und wundervollen Bebop, Jazz und Etc.-Ikonen wie Dizzy Gillespie, Miles Davis [uuu, yeah] , Charlie Parker und Thelonious Monk u.a.

Und jetzt dieser Artikel. ausgerechnet Gislebertus ist der Thelonius Monk der Steinhauerei? Wenigstens wendet sich der Autor vom allseitsbeliebten Michelangelo ab, dessen dummdoof-schauender Adam der Sixtinischen Kapelle mir inzwischen gehörig auf den Geist gehen. Der läuft mir aber auch IMMER-wieder über den weg, fast so oft wie seine beiden Puttenkollegen Raffaels [Inzwischen bin ich der festen Überzeugung, dass diese beiden Bälger wohl öfter im Netz kursieren als die bescheidene Muttergottes über ihnen].

Zurück zu Gislebertus. Der Kerle hat ja so einiges Geschaffen. Nicht nur eine wunderbare (und für die Romanik hocherotische) Eva sondern eine ganze Batterie an Figurenkapitellen. http://www.art-roman.net/autun/autun.htm [ici mon favori]

Und er liebt den Stein in den er schlägt. Erschafft dabei emotional mitreißende Figuren und Geschichten die nicht nur real sind, sonder auch real fühlen. Vergiss das abgehobene und das ‚alles ist toll‘. Wahr ist nur eins und das sagt der gute Autor:  „This is how it is. What did you expect?“ Na bitte.

-> http://www.guardian.co.uk/books/2003/nov/22/featuresreviews.guardianreview28

PS: fyi. Diese Woche wurde in Leipzig ein Denkmal für Ronald Schernikau (1960 – 1991) eingeweiht. CSD machts möglich.

Ein Gedanke zu „Wie sich Kreise schließen…

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