Klezzkavice – Opa Cupa

Es izzt wundervoll, es izzt wunderschön, es izzt wunderbar.

So viele w’s für die Band mit den vielen zz’s. Ein grölender Applaus für die Band, die es schafft den Boden im sanierten Altbau in der Leipziger Südvorstadt unter dem Stampfen der Massen von (gefühlten) 100.000 Zuhörer_innen und Mittänzer_innen zum beben zu bringen. Nicht nur zur letzten ‚mini-geburtstagsfeier‘ eines uns bekannten, liebevollen, kleinen girl from Lithuania brach fast die Decke durch – das ganze Brimborium mit Pozileieinsatz und quengelnden Kindern aus der Nachbarwohnung – in den letzten zwei Jahren gab es häufiger emotionale Ausbrüche wenn diese sechköpfige Analog-Crew ihr Instrumentalwerkzeug auspackt. Selbst die Sylvesterparty von eingeschlafenen Couchpotatos wurde ohne wenn und aber zum kulturellen Ereignis aufgestockt.

Nicht nur wer denkt dass Akkordeons nur als Schifferklavier-Alte-Seebären-Shanti-Begleitung funktioniert wird eines besseren belehrt. Mit allen Klischees der elektronisch-unverstärkten Musik der letzten 200 Jahre wird gnadenlos aufgeräumt bis die Meute an Partyhüpflingen zu Klezmer, Tango und Baikal-mugge  die Absätze durch die Luft wirft.

Musik auf Band kann ja ganz nett sein. Am besten ist sie jedoch live, laut und in 129837bit-Farbe. Nächste Möglichkeit ist der 26.11.2010 im „FourRooms“ zum 2. Bandgeburtstag (und am Tag danach wissen die eingeweihten auch was los ist … räusper). Also nichts wie hin und tanzfeste Schuhe mitgebracht. Emotionsüberschuss und Muskelkater garantiert …

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