Support your local Kurzfilm: Queeres Kurzfilmprojekt „Ohne Aussicht“

Mit deinem Support demnächst ohne „?“!

Im Juni 2012 findet in Leipzig ein queeres, nichtkommerzielles Kurzfilmprojekt mit dem Titel „Ohne Aussicht“ statt.

Der Kurzfilm, der auf einer Kurzgeschichte des in München ansässigen Autoren Jan Geiger basiert, erzählt die Geschichte der beiden twenty-somethings Frank und Dominik, die sich auf einer Überlandbusfahrt mit ihrer Beziehung auseinandersetzen müssen.
Dominik ist auf dem Weg zu seinem Haftantritt in ein Gefängis in der sächsischen Provinz. Sein Partner Frank begleitet ihn auf diesem schweren Weg und versucht ihn nach seinen Möglichkeiten zu unterstützen. Er bereitet seinem Freund ein sprichwörtliches Bündel Erinnerungen, das ihm Kraft für die Zeit der Einsamkeit geben soll. Dominik hingegen betrachtet seinen Knastaufenthalt als Chance und die Vergangene hinter sich zu lassen. Bei einer kurzen Rast am See flammt ihr Liebe ein letztes Mal auf, jedoch werden sie mit der bitteren homophoben Realität und der Aussichtslosigkeit ihrer Beziehung konfrontiert. Der Kurzfilm wirft die Frage auf, wie zwei Menschen angemessen mit äußerem Druck und einer Liebe ohne Zukunft umgehen können, ohne dass alle in Scherben endet. Hauptthemen sind Reise, Umgang mit Erinnerung und Rückschlägen, Trennung und das Eintreten für individuelle Lebensentwürfe.

Max Schaufuss spielt Frank.

Und ist wichtig, dass Homosexualität im Film nicht als Problem konstruiert wird, sondern als selbstverständlich wahrgenommen wird. Die Krise, die sich zwischen den beiden Hauptcharacteren ausbreitet, entsteht nicht aufgrund ihrer Sexualität, vielmehr ist ihre vertrackte Lebenssituation der maßgebliche Auslöser.

Am Film beteiligt sind vor der Kamera eine Gruppe Leipziger Kinder, die Schauspieler Max Schaufuß und Robert Zimmermann. Am Set sind u.A. Ron Uhlig (Making Of), Nadja Mönch (Ausstattung), Jenny Kunhardt (Logistik) mit von der Partie. Hinter der Kamera stehen Holger Vieritz (Kamera) und Simon Schultz v. Dratzig (Regie). Des weiteren machen Sascha Krohn (Finanzplanung), Björn Reichel (Rechtsberatung), Constanze Stutz, Philipp Amelungsen (beide Catering), Michael Goldmann (Musik) und viele weitere helfende Hände, von denen ein großer Teil an der Universität Leipzig studiert/studiert hat, erst möglich. Eindrucksvolle Außenaufnahmen, lokale Schauplätze und der Einbezug hiesiger Vereine und Institutionen wie der Georg-Schumann-Schule zeugen vom starken Bezug zur Region. Der Kurzfilm ist ein nichtkommerzielles Projekt und wird vorr. durch den StudentInnenRat der Universität Leipzig gefördert. Die Premiere des Films ist für die Lesbisch-Schwulen Filmtage Hamburg 2012 vorgesehen, welches im Oktober stattfindet und das bundesweit größte Filmfestival seiner Art ist. Anschließend wird der Film auf weiteren Festivals, natürlich auch in Leipzig, gezeigt und wird kostenlos und offen zugänglich im Internet zu sehen sein. Die Schulaufklärungsgruppe SchLAu, die sich vorrangig um Aufklärung von Schüler*innen in den Bereichen Sexualität, Beziehungen und Vorurteilen engagiert hat schon ihr Interesse an die Nutzung des Films für ihre Arbeit an Schulen bekundet.

Robert Zimmermann übernimmt die Rolle des Dominik.

Gedreht wird in der vorletzten Juniwoche. Für zwei Drehtage muss unter anderem ein Bus angemietet werden, was einen Großteil des Budgets verschlingt. Zusätzlich fallen Kosten für Kameratechnik, Schnitt, Setbau, Requisiten, Versicherung, Büromaterial und Versorgung der Kinder an.
Neben der Refinanzierung ist die größte Herausforderung ist tatsächlich die Logistik. Da gehört einiges an Organisation dazu, einen Bus voll mit Kindern, mehrere Kameras incl. Kameramenschen, zwei Hauptdarsteller, Setbauten, Requisiten und viele viele Kleinigkeiten (achja: das Wetter nicht zu vergessen) gleichzeitig an einen der bezaubernden Seen im Leipziger Umland zu bringen und in genau der richtigen Konstellation in einen Film münden zu lassen, der optisch und inhaltlich begeistert. Aber mit einer Gründlichen Vorbereitung ist auch das zu schaffen. Natürlich möchten wir auch das Feeling am Set einfangen; deswegen arbeiten wir gleichzeitig an einem „Making Of“, das natürlich ebenso online zu sehen sein wird.

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte schaue bitte hier. Dort kann das Projekt auch via Spende direkt gefördert werden. Da es sich aus Spendeneinnahmen finanziert freuen sich alle Beteilitgen (und alle zukünftigen Zuschauer*innen) jeden Cent und jedes gute Wort. Wir haben eine wundervolle Idee, die auf die Leinwand die die Welt bedeutet kommen möchte. Bitte leitet dieses Projekt an Euere Freunde und Bekannten weiter, wenn ihr möchtet/könnt, dann unterstützt uns auch finanziell bei unserem Projekt. Spread the word!

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